Dr. med. Hans-Jürgen Kühle & Dr. med. Florian Gamerdinger

Praxis für Kinderheilkunde, Jugendmedizin, Neuropädiatrie und Kinderneurologie

Schlafmedizin

Ein- und Durchschlafstörungen:

sind die häufigsten Schlafprobleme bei Kindern. Meist ist hier ein ungünstiges Verhalten gelernt worden, was geändert werden kann. Sprechen Sie uns in der Sprechstunde oder bei einer Vorsorgeuntersuchung darauf an. Guten Rat bekommen Sie auch in dem Buch: "Jedes Kind kann schlafen lernen" von Anette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth, O und P-Verlag.

Schlafmangel:

führt zu vielen Problemen am Tag: Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit, erhöhter Reizbarkeit, Tagesmüdigkeit.

Neben zu spätem Einschlafen kann ein nicht erholsamer Schlaf die Ursache hierfür sein. Wenn sich ein Kind beim Luftholen im Schlaf anstrengen muss, macht es nachts einen Marathonlauf, anstatt sich zu erholen. Das können Sie selbst beobachten.

Schlafbezogene Atemstörungen (Abkürzung: SBAS):

Solche schlaf-bezogenen Atemstörungen können die Gesundheit und die Lernfähigkeit Ihres Kindes ernsthaft beeinträchtigen. Ob eine Beeinträchtigung vorliegt, kann im Schlaflabor geklärt werden.

Häufigste Ursache für schlafbezogene Atemstörungen sind Behinderung der oberen Luftwege durch Adenoide ("Polypen") oder zu dicke Mandeln. Die Kinder schnarchen, atmen mit offenem Mund und strengen sich dabei an. Meist geht es nach Entfernung der Wucherungen den Kindern rasch besser.

In unklaren Fällen kann nur die Schlaflaboruntersuchung klären, ob eine Gefährdung vorliegt.

Plötzlicher Kindstod (SIDS) (sudden infant death syndrom):

Ob Risikofaktoren für ein solch schreckliches Ereignis vorliegen, kann eine Schlaflaboruntersuchung klären. Grundsätzlich ist das Risiko gering, nur eines von 1000 Kindern ist betroffen. Gesicherte vorbeugende Maßnahmen sind: Stillen, nicht in der Wohnung rauchen, das Kind in Rückenlage zum Schlafen legen, kein dickes Kopfkissen verwenden. Hauptrisikozeit ist das Alter von 2-4 Monaten, ab 12 Monaten besteht kein Risiko mehr. Erhöhtes Risiko haben Frühgeborene mit Apnoeanfällen, Kinder aus Familien, in denen schon mehrere Kinder am plötzlichen Säuglingstod verstorben sind, und Kinder, die ein anscheinend lebensbedrohliches Ereignis (ALE) erlebt haben. Für diese Risikokinder kann in einer Schlaflaboruntersuchung geklärt werden,ob Risikofaktoren wie obstruktive Apnoen vorliegen.

Krampfanfälle im Schlaf

sind manchmal nur zu in der Schlaflabor untersuchung zu erkennen. Wenn ein solcher Verdacht besteht, sollte eine solche Untersuchung erfolgen.

Termine für das Schlaflabor

erhalten Sie bei unserer Mitarbeiterin Frau Heidi Döge, Tel.06404/5883. Sie sollten Ihr Kind aber vorher schon einmal bei mir vorgestellt haben. Rufen Sie dazu bitte in der Praxis unter Tel: 0641/9303004 an.